Da wird es hell in einem Menschenherzen, Wo man für das Kleinste danken kann.


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April 2018
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Die Macht der Worte und Gedanken

Zu dieser Thematik gibt es umfassende Informationen unter der Schaltfläche "Sprachfuchs" (Hauptseite)

 

 

Gedanken und Sprache – bewusst positiv nutzen

 

Auf der Sanjeevini – Tagung am 11.10.2003 referierte Almut Kowalski-Plouda über die <Heilige Sprache des Lebens>. Von den interessanten Gedanken beschäftigte mich einer besonders nachhaltig.

Es ging darum, unser Denken in positive Bahnen zu lenken.

Das gelingt aber nur, wenn wir <durch und durch> im positiven Bereich bleiben. „Gegen etwas Negatives denken oder angehen zu wollen, ist töricht. Man verbindet sich in diesem Moment – ungewollt, aber wirksam - mit diesen negativen Frequenzmustern, und alle eigene Energie fließt in jene Richtung.“ (Zitat von Almut) Es gibt genügend Wesenheiten, die genau diesen Mechanismus in uns schüren, weil sie aus den dadurch frei werdenden Energien leben. Wir werden <gemolken>, die Wesenheiten gewinnen an Kraft, vereinigen sich, und ihr Einfluss wird immer stärker. Gegen etwas zu sein beinhaltet also bereits den Ansatz zum Scheitern. Deshalb sind Friedens-Demonstrationen und andere sehr gut gemeinte Aktionen aufmerksam zu durchleuchten und gewissenhaft zu hinterfragen.

Oftmals genügen schon kleine <Formulierungshilfen>, um die rechte Ausrichtung (wieder) zu finden. Einige Beispiele möchte ich anführen, um Mut zu machen, sich der Thematik zu öffnen; um die Aufmerksamkeit dem Sprachgebrauch gegenüber zu schärfen; um achtsam auch mit den Gedanken umzugehen; um zu mehr Bewusstheit und Bewusst-Sein zu gelangen.

Wenn ich etwas < gar nicht mehr will>, belebe ich genau diese negativen Energien, indem ich mich durch den Wunsch, ihnen zu widerstehen, extrem mit ihnen verbinde. Hinzu kommt, dass Verneinungen vom Unterbewusstsein ausgeblendet werden, und somit das Gegenteil des Gewünschten eintritt. Dazu ein paar Beispiele:

Wie oft äußern wir unseren Wunsch „Ich will <das> nicht mehr (sagen, tun, denken, annehmen, ...)“ Da steckt Kampf, Gewalt, Energie gegen etwas dahinter. Wie viel verheißungsvoller (und friedvoll obendrein) klingt doch „Ich weiß, dass diese Situation sich positiv verändert.“ Und das wird sie!!! – weil mein Unterbewusstsein die positive Affirmation wahr - nimmt.

Sprechen Sie doch zum besseren Verständnis einmal folgenden Satz laut vor sich hin: „Ich will mich mit XY nicht mehr streiten.“ Das, was uns wichtig ist, betonen wir, in diesem Fall also das Wort <streiten>. Das nimmt unser Unterbewusstsein wertfrei auf; und es schafft Situationen, in denen wir uns streiten! Im folgenden Satz liegt die Betonung auf <verständigen>: „Ich kann mich mit XY sachlich (oder auch mehr) verständigen.“

Im folgenden Beispiel nimmt es nicht Wunder, wenn der/die Bittende enttäuscht wird: „Bitte, Herr, lass mich nicht im Stich!“ Das Ergebnis wird entsprechend hilfreich ausfallen, wenn ich formuliere: „Ich darf die Gewissheit haben, dass ich immer die angemessene Unterstützung/Hilfe erfahre.“ Dann kommt allerdings die Aufgabe dazu, die gebotene Hilfe so anzunehmen, wie sie gegeben wird – Erwartungen an die Art der Hilfe wären Handschellen für den Schöpfer.

Ein häufiges Thema sind Süchte, deshalb auch dazu ein Beispiel: „Ich werde nicht mehr rauchen/trinken.“ Die Formulierung „Ich lebe ohne Zigaretten/Alkohol.“ oder „Zigaretten/Alkohol verlieren ihren Reiz.“ sind ein Beispiel dafür, wie versucht wird, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben; denn <ohne> oder <verlieren> sind doch nur ein umschriebenes Nicht. Auf der sicheren Seite stehe ich mit der Affirmation „Ich gesunde durch frische Luft in meiner Umgebung und in meinen Lungen.“ Oder „Ich genieße Mineralwasser und Säfte.“

So wird mein Leben bestimmt von klaren Formulierungen.

Einmal wach geworden für diese Thematik, werde ich sicher auch die <versteckten> Gefahren ent-decken. So wird oft von <bedingungsloser> Liebe gesprochen. Das bedeutet doch ganz klar, dass die Liebe nicht an Bedingungen geknüpft sein soll. Ist es da nicht besser, von <reiner> Liebe zu sprechen? (Auch <absichtstslose> Liebe beinhaltet ein umschriebenes Nicht.)

Indem mir klar ist, dass meine Gedanken stets auf Manifestation drängen, kann ich mein Leben immer mehr, immer bewusster in positive Bahnen lenken. Wenn ich sage, dass ich <außerstande> bin, etwas zu verstehen, werden die Inhalte mir verschlossen bleiben. Bin ich mir aber sicher, die Dinge geistig durchdringen zu können, wird der Erfolg nicht ausbleiben – NEIN! Dann wird sich der Erfolg einstellen.


Es ist wichtig, das kleine Wort < nicht > mit seiner großen Wirkung überall in unserem Sprachgebrauch aufzuspüren. Folgender Satz klingt sehr einleuchtend: „ Ohne innere Berührung ist eine Lösung des Konfliktes nicht möglich.“ Doch den erwünschten Erfolg werde ich mit der Formulierung haben: „Eine innere Berührung ist eine gute/sichere Voraussetzung zur Verständigung.

In der Situation einer sehr schweren Krankheit wird ein Entschluss gefasst: „Ich tue das, was der hilfsbedürftige Mensch im Moment nicht tun kann.“ Hier ist schon der Versuch unternommen, das Nicht abzuschwächen, indem <im Moment> eingeschoben wird. Aber woher soll das Unterbewusstsein wissen, wie lange dieser Moment dauert? Es ist besser umzuformulieren: „Ich tue das Not-wendige (jedenfalls das, was ich als notwendig erkenne,) für den Menschen in dem Bewusstsein, dass er alles für ihn Wichtige in dem Maße erhält, wie es im Sinne des göttlichen Ratschlusses liegt.“

Ein hehrer Entschluss kann lauten: „Wir halten uns nicht mit unnötigem Ballast auf.“ Aber da ergibt sich die Frage, ob alles, was ich als unnötig bezeichne, wirklich so zu sehen ist. Genau dieser Ballast kann doch auch zu entwicklungsfördernden Prozessen und Erkenntnissen führen! Für immens wichtig halte ich die positive Aussage. „Wir schreiten voran.“ oder „Unsere Entwicklung macht Fortschritte.“ („Unsere Entwicklung lässt sich nicht aufhalten.“ ist jetzt sicher für alle ganz klar als Hemmnis zu erkennen.)

In diesem Artikel sind alle nicht kursiv gedruckt und gelb unterlegt, um die Lesenden aufmerken zu lassen. Ich gehe davon aus, dass damit die Voraussetzung geschaffen ist, dieses Wort im weiteren Sprachgebrauch weitestgehend durch eine bessere Formulierung zu ersetzen. Es wird immer öfter die Erinnerung an das kursiv gesetzte Wort ins Bewusstsein kommen in Verbindung mit dem Wunsch, (es nicht zu benutzen – STOP!) es durch eine positive Formulierung zu ersetzen. Ich wünsche allen viel Erfolg bei der Umsetzung, sofern sie ihnen am Herzen liegt.


Die Erfahrung zeigt, dass es vielen Menschen schwerfällt, ihren positiven Affirmationen wirklich zu glauben. Die Formulierung: „Ich bin ruhig, ausgeglichen, ... .“ oder: „Ich habe das Vertrauen, dass....“löst tief drinnen Zweifel aus. Eine Stimme tief drinnen rebelliert gegen diese „Lüge“. Zur Zeit ist diese Formulierung lediglich ein Wunsch, aber noch keine Tatsache. Es entsteht ein innerer Kampf, Energien werden verbraucht.

In dieser Situation kann ich einen „Trick“ anwenden:. Ich erlaube mir, das Vertrauen haben zu dürfen. Damit ist ein Signal für das Unterbewusstsein gesetzt, dass es etwas darf, dagegen braucht es nicht zu rebellieren. Und das kleine Ego braucht keine Verantwortung zu übernehmen, die Affirmation umsetzen zu müssen. Es kann loslassen, und das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich Dinge erf üllen können, dass die Fülle auf uns zukommt. Also erteilen wir uns eine Erlaubnis!

Dann kann eine Affirmation so aussehen:

 

 

Ich darf das Vertrauen haben,

dass alle göttliche Hilfe

und Unterstützung

im richtigen Augenblick und

im richtigen Maß

auf mich zukommt.

 

 

 

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